Wieder Zuhause angekommen gings
an die Fehlersuche. Das
Icom 703
nahm weniger Strom beim Senden auf
wie für
10W erforderlich und es kamen
insgesamt ca.
30dB zu wenig heraus. Damit war
klar, warum
im Urlaub keine Verbindungen mehr zustande kam - mit
10mW in der Schweiz ...
Zuerst schaut man sich das Blockschaltbild der Sendeendstufen mit den
Treibern im Servicemanual
näher an:
Beim Senden wird die Versorgungsspannung ca. 4.4V von
Q101 korrekt zu
IC101 durchgeschaltet. Dies geschieht mit
Q101 der T8L (das Signal für Senden) nimmt
und
5V durchschaltet. Nach Filterung und Entkopplung
gehen die grob
4.4V als Spannungs-
versorgung zum
IC101. Dieser ist mit
4.5V ... 5.5V gespect. Damit kann eine Schädigung
durch die Betriebsspannungsleitung ausgeschlossen werden. In der Nähe
sind auch
keine besonders "heissen" Teile, Anschlüsse nach aussen o.ä. so
das ESD auch
nicht die Ursache war. Die Stromaufnahme läßt sich beim Senden
als Spannungsabfall
über
R104 nachmessen und man kommt auf
12,5mA. Bei
4.4V sollten es so
16
.. 17 mA laut Spec. sein.
Misst man am Ein und am Ausgang nach, stellt man fest, das dieses IC nicht
+20dB sondern
-10dB
macht ... Daher kam also der Leistungsabfall von
30dB:
Pin
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Bedeutung
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1
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Input
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2
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GND
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3
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GND
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4
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Output
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5
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GND
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6
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VCC 4.5 ... 5.5V
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Damit war der Fehler gefunden. Auf der
NEC Seite
ist diese Teil nicht mehr gelistet. Sieht man
bei
DIGIKEY nach, ist das IC als
"Obsoleted by Manufacturer" gekennzeichnet. Damit
ist
man bei der Ersatzteilbeschaffung voll auf
ICOM
angewiesen ... In der Hoffnung
das die Lager groß genug sind ...
Datenblatt gibts hier:
uPC2709T.PDF
Danke auch an
Matthias DL4ML fürs gemeinsame
Fehlersuchen !