Nach Untersuchung der 3
Koppelschleifen-Arten stellte sich die Frage, wie die
Position innerhalb der Loop auf die Anpassung eingeht. Dazu wurde die
Koppelschleife mit Gummiband am Holzstab befestigt und der Abstand
zwischen
Koppelschleife und Loop von der Mitte bis zum äusserst
möglichen verändert.

Bei den hier verwendeten Abmessungen
ergibt dies eine Distanz von 33...0cm.
(Loop-Durchmesser ... Koppelschleife ...)
Beim kleinsten Abstand befand sich nur
noch ein Streifen Isolierband zwischen
Loop und Koppelschleife :

Mit dem TAPR VNA wurde nun jeweils ein
Smith-Diagramm aufgenommen und die
max. Rückflussdämpfung sowie das beste SWR bei der
Resonanzfrequenz gemessen.
Zuerst ein Animiertes GIF-Bild, in dem
die Anpassung bei unterschiedlichen
Abständen dargestellt ist :

Nun kann man sich die maximale
Rückflussdämpfung anschauen:

Sowie das SWR bei Resonanz:

Und die Veränderung der
Resonanzfrequenz selber aufgrund des Abstands:

FAZIT
:
Je kleiner der Abstand desto fester ist
die Kopplung und besser die Anpassung.
Bedingt durch die feste Kopplung nimmt man unweigerlich auch Einfluss
auf die
Resonanzfrequenz der Loop.
Da das magnetische Feld um die
Koppelschleife stark mit dem Abstand abnimmt,
findet der Großteil der Koppelwirkung nur statt, wenn
Koppelschleife und äußere
Loop im minimal möglichen Abstand zueinander stehen.
Die Koppelschleife kann sich damit also
auch ausserhalb der Loop befinden !
